Entstehung des Klostergartens St. Lioba
von Egbert Meyer-Buchtela
Eine Idee gärte lange Zeit in meinem Kopf: die Schaffung eines ganzheitlichen Kräutergartens. Dieser sollte einen Bogen spannen zwischen der Antike und Moderne, zwischen rationaler Phytotherapie und symbolischer Verwendung von Pflanzen, zwischen Mystik und Realität, zwischen biblischen und weltlichen Heilpflanzen und letztlich auch zwischen der europäischen und fernöstlichen Kräuterheilkunde.
Das Kloster St. Lioba verfügte zu gleicher Zeit über ein brachliegendes Blumenfeld und suchte hierfür einen neuen Verwendungszweck. Der Zufall brachte uns im Jahr 2004 zusammen, und so wurde mein Wunschtraum eines Klostergartens Realität.
Mir oblag die räumliche Konzeption und Struktur (Quadrat und Kreis) des Gartens, die Anordnung der Pflanzfelder, die Auswahl und der Einkauf der Pflanzen und mit Unterstützung der Gartenschwester Guda auch das Einpflanzen. Das Kloster finanzierte die Anlage und kümmert sich um die Pflege der Anlage. Diese ist wunderschön gelegen zu Füßen des toskanisch anmutenden Klostergebäudes. Heute obliegt die Pflege des Gartens in der Hauptsache drei Personen: Sr. Guda, der Ärztin Dagmar Müller-Mobashery und mir.







