Was sind Nosoden

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Das Wort „Nosoden“ leitet sich vom griechischen Begriff nosos (=Krankheit) ab und meint nach homöopathischen Richtlinien hergestellte Arzneimittel aus körpereigenen Substanzen, aus Krankheits- oder Stoffwechselprodukten von Menschen, Tieren, Bakterien, Pilzen oder Viren.

Ziel der Einnahme ist es, die Regulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Diese Therapieform geht auf die Eigenblutbehandlung zurück, die bereits in der Antike bekannt war. Stammt das Ausgangsmaterial für die Herstellung der jeweiligen Arzneien vom Patienten selbst (z.B. bei der Eigenblutbehandlung), so handelt es sich um Eigen- oder Auto-Nosoden. Auto-Nosoden sind somit individuelle, einmalige und somit sehr wertvolle Arzneimittel.

Das Ausgangsmaterial …

Hergestellt und therapeutisch angewendet werden Auto-Nosoden aus Blut, Urin, Stuhl, Sputum, Plazentagewebe, Nabelschnur, Nabelschnurblut, Krankheitsausscheidungen oder anderen Gewebematerialien.

Die Anwendungsgebiete von Plazenta-, Nabelschnur- und Nabelschnurblutnosoden sind ähnlich. Da uns jedoch zu Plazentanosoden weit mehr positive Erfahrungen vorliegen und Plazentanosoden von Therapeuten und Hebammen auch bevorzugt eingesetzt werden, empfehlen wir diese.

Bitte beachten Sie

Die Herstellung von Nosoden dauert zwischen einer und fünf Wochen in Abhängigkeit von der therapeutischen Dringlichkeit und dem Aufwand bei der Herstellung.

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Erneute spätere Herstellung

Möchten Sie Wochen, Monate oder Jahre nach der Erstbestellung weitere Globuli oder Salben bestellen, benötigen wir zu deren Herstellung die Stammlösung.


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Wichtige Hinweise


Arzneimittel in der Schwangerschaft und während der Geburt?

Arzneimittel haben in der Regel keinen negativen Einfluss auf Plazentaglobuli. Warum? Natürlich können in der Plazenta auch Spuren der Arzneimittel enthalten sein, die während oder kurzzeitig vor der Geburt verabreicht wurden (z.B. Antibiotika, Schmerz- oder Narkosemittel). Doch inwiefern werden die Globuli dadurch beeinflusst? Auf keinen Fall negativ ist unsere Erfahrung. Durch die homöopathische Aufarbeitung und Potenzierung werden negative oder belastende Eigenschaften von Stoffen in positive energetische Impulse umgebaut. Im Falle von Antibiotika hieße dies, dass Plazentaglobuli dazu beitragen könnten, dass diese Arzneimittel später besser vertragen würden.

Können trotz »Schwangerschaftsvergiftung« (Schwangerschaftstoxikose, Spätgestose, EPH-Gestose) Nosoden hergestellt werden?

Der Begriff Schwangerschaftsvergiftung für Gestosen beruht auf falschen Vorstellungen über die Ursachen und ist veraltet. Heute spricht man von Gestosen. Eine Spätgestose im letzten Drittel der Schwangerschaft kann sich als sogenannte Präeklampsie, Eklampsie oder HELLP-Syndrom darstellen und schwere, für Mutter und Kind lebensbedrohliche Komplikationen auslösen. Leitsymptome sind Bluthochdruck (Hypertonie), Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) und Eiweißausscheidung mit dem Urin (Proteinurie). Keines der Symptome hat aber Auswirkung auf die Qualität der Nosoden. Daher können auch bei Auftreten einer Gestose Nosoden hergestellt werden.

Kann trotz einer Streptokokken-Infektion (GBS) und der Einnahme von Antibiotika die Nosoden-Herstellung durchgeführt werden?

Durch das Herstellungsverfahren (u.a. mit Sterilfiltration) bzw. die homöopathischen Potenzierungs-Schritte (was letztendlich einer „Verdünnung“ entspricht und in keimreduzierender alkoholischer Lösung erfolgt) ist gewährleistet, dass bei Einnahme der Nosoden eine erneute Infektion ausgeschlossen werden kann. Hiervon unbeeinflusst kann sich die homöopathische Wirksamkeit der Nosoden trotzdem voll entfalten. Daher können auch bei Streptokokken-Infektion und / oder Einnahme eines Antibiotikums Nosoden bedenkenlos hergestellt und bei voller Wirksamkeit eingesetzt werden (siehe auch „Kann die Einnahme von Medikamenten vor und während der Geburt die Wirksamkeit der Nosoden beeinflußen?“).

Kann die Einnahme von Medikamenten vor und während der Geburt die Wirksamkeit der Nosoden beeinflußen?

Durch das Herstellungsverfahren bzw. die Potenzierung ist gewährleistet, dass eine stoffliche Wirkung von Arzneistoffen ausgeschlossen werden kann. Hiervon unbeeinflusst kann sich die homöopathische Wirksamkeit der Nosoden voll entfalten. Daher können auch bei Medikamenteneinnahme Nosoden bedenkenlos hergestellt und bei voller Wirksamkeit eingesetzt werden.

Erkrankungen in der Schwangerschaft?

Ähnlich wie Arzneimittel haben auch Erkrankungen, die während der Schwangerschaft auftreten, nach unserer Erfahrung keinen negativen Einfluss auf Nosoden (z.B. Plazentaglobuli). Warum? Auch hier gilt der Grundsatz, dass durch die homöopathische Aufarbeitung und Potenzierung negative oder belastende Faktoren in positive energetische Impulse umgebaut werden.

Plazentaglobuli nach Kaiserschnitt?

… Kein Problem! Auch nach einem Kaiserschnitt ist die Plazenta zur Herstellung von Globuli geeignet.

Wie gehe ich bei zweieiigen Zwillingen vor?

Man kann die Plazentas der beiden Kinder nicht wirklich unterscheiden und sicher zuordnen. Die einzige Möglichkeit wie die Hebamme die Plazentas unterscheiden kann ist, wenn das erste Baby abgenabelt ist, den »Rest« der Nabelschnur, die noch an der Plazenta hängt, mit einer Klemme oder Ähnlichem zu kennzeichnen. Wir empfehlen von jeder Plazenta die Nosoden herstellen zu lassen. Sie benötigen daher für den Versand auch zwei Gefäße.

Globuli für Diabetiker?

Die Einnahme homöopathischer Globuli, beachtet man die Dosierungsempfehlung, spielt bei der Berechnung der täglichen Broteinheiten keine Rolle (ein Globulus enthält ca. 0,009g Kohlehydrate, das entspricht etwa 0,0007 BE. 1450 Globuli entsprechen ca. 1 BE (ca. 12g Kohlenhydrate).